Kein Kommentar

•4. August 2008 • Schreibe einen Kommentar

Heute Mal ohne viel Geschwafel ein paar Bilder, die ich in den letzten Tagen geschossen habe. Darunter sind auch Bilder eines Fußballspiels, dass ich live im Stadion gesehen habe. Die weiße Mannschaft ist übrigens der FC Bayern München, weswegen ich überhaupt ins Stadion gegangen bin. Viel Spaß damit!

Das Faulfieber treibt sein Unwesen!

•25. Juli 2008 • 2 Kommentare

Wie wohl alle hier mitbekommen haben, die ab und zu hier vorbeischauen, ist der Blog seit zwei Monaten tot.

Warum?

Mich hat das Faulfieber gepackt, und ich saß nur selten vor dem PC. Außerdem hatte ich auch andere, interessantere Dinge zu tun.

Wie z. B. Japanisch lernen.

Das Semester ist seit dieser Woche abgeschlossen, und nur noch Klausuren werden noch bis nächste Wochen geschrieben. Ich allerdings habe meine Klausuren schon hinter mir. Jetzt muss ich noch bis Ende des Monats drei sogenannte „Repouto“ schreiben. Für die Nicht-wissenden: Reports, also sowas wie Hausarbeiten, allerdings nur jeweils ca 1000 japanische Zeichen, was ins Deutsche übertragen vielleicht auf vier Seiten kommen würde.

In der Zwischenzeit hatte ich auch viele ganz interessante Erlebnisse, wie zum Beispiel nen Besuch in einem Sumo-Dojo oder Barbeques mit Freunden am hiesigen Flußufer.

Das Wetter ist mittlerweile beinahe unerträglich geworden. Nicht die Hitze ist es, die mir zu Schaffen macht, sondern die Luftfeuchtigkeit. Das ist fast wie in der Sauna.

Ich habe leider den Fehler gemacht, wie ich im Nachhinein festgestellt habe, zu viele helle T-Shirts mitgenommen zu haben. Die sind ruck-zuck sichtbar vollgeschwitzt… ich hätte mir mehr dunkle Shirts mitnehmen sollen. Naja, ich werds irgendwie überleben. Außerdem kommt meine Familie nächsten Monat zu Besuch, also können sie mir was mitbringen.

Ansonsten leide ich seit einigen Wochen an chronischem Schafmangel (wie man an der Uhrzeit dieses Beitrages erkennen kann, falls sie angezeigt wird).

Wahrscheinlich hervorgerufen durch dieses Klima konnte ich vor einigen Wochen kaum richtig schlafen, nur wenige Stunden täglich, und zwar meistens von 5 Uhr morgens bis 9 Uhr, falls überhaupt. Das hat dazu geführt, dass mein Tagesrhythmus total durcheinander gekommen ist, und ich jetzt mehr oder weniger in der deutschen Zeitzone lebe…… Das ist zwar nett, wenn man abends weggeht, aber ich hab sonst kaum was vom Tag!

Ich muss mal sehen, wie ich das wieder in den Griff bekomme. Wird etwas schwer, da ich jetzt auch noch Ferien habe, was mit zu viel Freizeit und zu wenigen Verpflichtungen verbunden ist, und das heißt, dass mich niemand zwingt, zu einer bestimmten Uhrzeit wach zu sein…

Bin ja mal gespannt, ob ich das überlebe…

Und wieder ist ne Woche rum

•16. Mai 2008 • 5 Kommentare

Und wieder geht eine weitere Woche dahin…
Und wieder gab es interessante Ereignisse.

Am Dienstag gab es wiedermal ein Nomikai mit Leuten aus dem Diplomarbeitsvorbereitungsseminar von Akashi-sensei. Doch dieses Mal wurden auch einige Leute eingeladen, die nicht in dem Kurs sind, da er zu 100% aus Jungs besteht 😛
Dies gab mir die Gelegenheit auch Mal Gundi einzuladen, und sie meinen Bekanntschaften vorzustellen. Überraschenderweise wurde sie auch gleich herzlich aufgenommen und teilweise in zukünftige Projekte meiner Uni eingebunden…
Darüber hinaus floss mal wieder ziemlich viel Alkohol (für japanische Verhältnisse, da ich nicht wirklich etwas gespürt habe) und es wurde sehr viel gegessen.
Mit den Worten „Ich geh mir kurz die Hände waschen“ hat Akashi-sensei zum Abschluss die Rechnung eingesteckt und ist bezahlen gegangen, so dass wir schon wieder gratis verköstigt wurden. Er hat sogar uns Geld für das Taxi nach Hause gegeben…

Der Mittwoch verlief, bis auf einige kleine Ausnahmen, so wie immer, was nicht besonders spannend ist.

Am Donnerstag hingegen war es wieder einmal lustig, da ich von 12 Uhr mittags bis 4 Uhr nachts außer Haus war.
Donnerstag ist einer meiner Lieblingstage hier, da wir einerseits eine besonders tolle Lehrerin haben, und ich im Anschluss daran zu meinem Volleyball-Club gehe.
Nach dem Volleyball Spielen geht es dann meistens mit dem Club in irgendwelche Lokale, die nicht besonders teuer sind, man aber sehr gut essen kann. Vor zwei Wochen waren wir in einem chinesischen Familienrestaurant, wo ich einen Ramen (chinesische Nudelsuppe nach japansicher Art) gegessen habe. Dieses Mal waren wir in einem Running-Sushi laden, wo jeder Teller nur 100 Yen (ca. 60 Cent) gekostet hat. Toll dabei ist immer, dass wir mit dem Auto zu diesen Veranstaltungen fahren, und ich somit die Fahrtkosten nicht zahlen muss 😉
Ich war ja doch etwas skeptisch, was Sushi angeht, da ich nicht gerade ein Fischliebhaber bin, aber nachdem wir schon da waren, und ich ziemlichen Hunger hatte, habe ich dem Zeug ne Chance gegeben. Ich muss sagen, dass es ja doch ziemlich lecker war, und vor allem war die Auswahl an Sushi zig Mal größer als in Deutschland.
Anschließend hat mich dann noch ne japanische Freundin zu sich nach Hause eingeladen, wo sie vorhatte, mit noch weiteren Freunden ein paar selbstgemachte Cocktails zu trinken… ^^;;
Diese tolle japanische Sprache… da weiß man nie, ob die jetzt von männlichen Freunden, weiblichen, oder einen Mischmasch reden… Im Endeffekt war ich der einzige Typ unter sieben Mädels… 😀
Sie waren zwar auch alle aus meinem Volleyball-Club, aber bisher hatte ich kaum Gelegenheit mit allen zu sprechen, weshalb ich vier von ihnen nur vom Sehen kannte. Im Endeffekt habe zumindest ich nicht viel getrunken und die Gelegenheit genutzt, wieder mein mündliches Japanisch zu polieren.
Nachdem ich mich erst gegen 2.30 Uhr entschieden habe, langsam nach Hause zu gehen, bin ich erst gegen 4 Uhr nachts zu Hause eingetrudelt, weil um die Uhrzeit keine Züge mehr fahren, und zu meinem Wohnheim sowieso nur ein Schulbus bis 20 Uhr kursiert.
Aber es war auf jeden Fall lustig. Am Sonntag treffe ich mich wieder, mit Kae, der Freundin, die mich zu sich eingeladen hat, Yuri, ein weiteres Mitglied meines Volleyball-Clubs, das ich aber auch schon aus einem Nomikai und anderen Veranstaltungen kenne, Stefan, Izabela und einer weiteren Japanerin zum Sumo, worauf ich mich schon freue!
Und nächste Woche gehts auf Kaes Geburtstagsfeier und etliche weitere Veranstaltungen… oh Mann, ich brauch echt etwas mehr Ruhe 😀

Hisashiburi!

•12. Mai 2008 • 1 Kommentar

Ich hasse mein Internet hierzulande dafür, dass es am Wochenende nicht richtig funktioniert, weil jedes Kind in diesem Wohnheim illegal Dateien aus dem Internet herunterlädt, und ich nur erschwert Internetseiten laden kann. Dies und meine Zeitknappheit sind der Grund dafür, warum ich seit längerer Zeit nichts mehr geschrieben habe.
Ich werde versuchen in Zukunft öfter zu schreiben, aber dafür werden die Artikel auch nicht so lange ausfallen, wie das bisher der Fall war.
Was mir bisher in den ersten Wochen hier an der Uni passiert ist, fasse ich schnell mal in wenigen Sätzen zusammen:
Vor allem in den ersten zwei Wochen habe ich sehr viele Japaner kennengelernt, da es viele uninterne Veranstaltungen gab, wo wir drei Münchner als „Ehrengäste“ geladen waren. Auch an Nomikais mangelte es hier nicht…
Dies führte zwar dazu, dass ich etliche Telefonnummern in meinem Handy gespeichert habe, aber einige davon habe ich bisher noch kein einziges Mal benutzt.
Die restlichen paar allerdings sind von Leuten, mit denen ich mich aber auch schon einige Male getroffen habe, und auch obwohl nur zwei von denen andere mir verständliche Sprachen beherrschen, hatte ich bisher keine größeren Kommunikationsprobleme.
Da sich hier teilweise die Studenten überschlagen, um einen von uns „Ausländern“ kennenzulernen, kommt es schon zu manch lustigen Aktionen, wie zum Beispiel der, dass ich im hiesigen Breakdance-Club gelandet bin, ohne zu wissen wie… Aber ich bin noch am überlegen, ob ich da nochmal hin will, da ich nicht gerade ein Tänzer bin, und da dort auch Stefan Mitglied ist, traut sich keiner, uns anzusprechen, da wir immer im Doppelpack rumstehen und trainieren. Zwei Ausländer ist wohl zu viel für die Japaner. Ich werde also wohl diesen Club Stefan überlassen, damit er dort seinen Spaß hat.
Ich bin dafür auch einem der Volleyball-Clubs beigetreten, was mir ziemlich viel Spaß macht, und zwar aus mehreren Gründen. Grund 1 ist, dass mir das auch schon in der Schule Spaß gemacht hat, Grund 2 ist, dass ich da schon ein paar Leute kenne, wie Kae oder Yuri, aber auch schon viele andere kennengelernt habe, da ich als doch ganz gut spielender Neuling, einziger Ausländer im Club und zusätzlich ältestes Mitglied mir meinen Respekt verdient habe 🙂 Aber ich mag es nicht, wenn mich Leute fragen, ob sie mit mir in Keigo (honorative Sprache) reden sollen, nur weil ich älter bin… Selbst der Gründer des Clubs hat mich das gefragt. Überhaupt mag ich japanischen Studenten nicht mein Alter verraten, da ich sowieso älter bin, und dies nicht gerade positiv für eine normale Freundschaft ist, da man von mir immer als Sempai denkt.
Es ist aber auch gut, dass ich alleine diesen Club aufgesucht habe, und nicht mit Stefan, da sich die Mitglieder jetzt auch trauen, mich anzusprechen, wenn auch immer in mindestens Dreiergrüppchen 😉 Und es ist sehr hilfreich, dass ich auch schon mit Kae und Yuri befreundet bin, da die anderen neidisch sind, dass ich oft mit ihnen rede, und somit auch den Kontakt zum „coolen Ausländer“ suchen 😛

Was die Uni selbst angeht, fühle ich mich im Unterricht entweder über- oder unterfordert. Es gibt nicht wirklich ein Zwischending, aber das ist wohl auch besser so. Im Unterricht selbst lerne ich nicht viel, dafür ist aber mein mündlicher Sprachgebrauch in die Höhe geschossen, dank Akashi-sensei und seinen Nomikais, wo ich so viele Leute kennengelernt habe.
Außerdem nehme ich am Chinesischunterricht teil, muss aber sagen, dass der hier katastrophal ist!! Zumindest für deutsche Verhältnisse… Das, was wir hier in einem Jahr lernen sollen, ist so viel, wie ich als Nebenfächler in 2 Monaten lernen musste! Die ersten 2 Monate gehen nämich für die Aussprache drauf, aber das ist gerade das, was ich schon beherrsche. Ich hatte eher gehofft, meinen Wortschatz zu vergrößern. Ich werde wohl selber in meinem Zimmer anfangen zu lernen.
Am Dienstag steht das nächste Nomikai mit Akashi-sensei, Takashi und Co. an… Mal sehen ob es wieder bei einem reinen Männerabend bleibt oder noch ein paar Mädels dazustoßen werden. Bisher hat sich nämlich niemand auf meine Einladungen gerührt…
Das ist ein weiterer Punkt, den ich an den meisten Japanern hasse! Sie antworten auf Mails immer mit mindestens einem Tag Verspätung… oder Mitten in der Nacht! Und manchmal auch, wenn es schon zu spät ist, wie zum Beispiel auf meine Einladungen, mit mir und Gundi ein bisschen durch Ueno und Asakusa am Sonntag vor einer Woche zu spazieren. Die Mails hatte ich rechtzeitig vorher abgeschickt, und zwar an sechs Leute. Ich bekam allerdings nur zwei Antworten zurück, und das auch erst am Sonntag spätnachmittags, wo es eh keinen Sinn mehr machte sich zu treffen, was aber unwichtig war, da sich die Typen grad einige Hundert Kilometer von Tokio entfernt befanden.
Die Einladungen zum Nomikai am Dienstag hatte ich am Freitag Abend verschickt, und bis heute keine Antwort bekommen. Ich sollte aufhören, Leute einzuladen, und mich eher alleine vergnügen.
Als ich allerdings Leute zum Sumo eingalden habe, weil ich Freikarten für den 18. Mai bekommen hatte, haben sie sich natürlich sofort gemeldet. Sollte ich bis heute Abend keine Antworten bekommen, was das Nomikai angeht, werde ich alle, die ich angeschrieben habe, aus meinem Handy löschen, damit ich nicht nochmal auf die blöde Idee kommen könnte, ihnen eine Mail zu schreiben und sie irgendwohin bitte mitzugehen…
Naja, soweit erstmal zu meiner Situation. Ich lebe noch und habe hier viel Spaß, wie man sieht! 😀 (kein Sarkasmus!!)
Bis denne!

Nachtrag 1

•20. April 2008 • 1 Kommentar

So, endlich habe ich etwas Zeit gefunden, um einen Nachtrag der letzten Ereignisse zu machen. Die erste Uniwoche ist vorbei, und ich habe noch nicht einmal einen Bericht über den Ausflug ins Onsen-Hotel veröffentlicht. Dies hole ich hiermit nach. Leider allerdings ohne Bilder. Diese werde ich bei Gelegenheit nachtragen.

Also, vom 9. bis zum 10. April ging es mit allen Erstsemestern der Fakultät für gegenwärtige Kulturen, den Dozenten, den Austauschstudenten und 16 Tutoren/innen in ein Workcamp, bei dem es vor allem darum ging, seinen Stundenplan zusammen zu stellen. Da allerdings wir Austauschstudenten schon unseren Stundenplan Tage vorher mehr oder weniger fertig hatten, war es nur halb so interessant für uns, was aber nicht heißt, dass diese Veranstaltung für die Katz‘ war.

Am Morgen des 9. Aprils haben sich zuerst alle Teilnehmer in einem Vorlesungsraum versammelt, und wir wurden in Klassen eingeteilt. Ich kam natürlich in die „Ausländerklasse“, bei der allerdings auch diejenigen teilnahmen, die, bedingt durch einen Uniwechsel, auch ihr erstes Jahr an der Surugadai Universität begannen.

Ehrlich gesagt war diese Einteilung nicht besonders glücklich, da uns als Ausländer natürlich nicht so viele Leute ansprechen wollten, weswegen wir uns größtenteils nur innerhalb unserer „Klasse“ aufhielten. Aber so tragisch war das nun auch wieder nicht 😉

Danach gings dann in sieben Bussen nach Kusatsu im Gunma-Bezirk, was etwa vier Stunden dauerte.

Hier klicken für den genauen Standort

Dort angekommen bekammen wir dann auch ein saftiges Mittagessen, dass aus Curryreis nach japanischer Art bestand. Nach dem Mittagessen ging es dann in ein japanisch eingerichtetes Zimmer mit unserer Klasse, um an dem Stundenplan zu werkeln. Da aber Stefan, Izabela und ich nach wenigen Minuten fertig waren, haben wir uns von der Gruppe gelöst und uns etwas im Hotel umgeschaut. Unserer ständiger Begleiter war Moto, der auch Deutsch konnte, da er erst vor kurzem von einem einjährigen Auslandsstudium an der LMU zurückgekommen war.

Anschließend machten wir uns auf, zu den heißen Quelen zu laufen. Wie schon gesagt, habe ich leider meine Digicam nicht migenommen und musste mit meinem Handy Fotos machen, also entschuldigt die schlechte Qualität…

Dann gings wieder zurück ins Hotel, und wir konnten uns endlich kurz auf unserem Zimmer, das ich mit Stefan, Moto, Shinya und noch einem Japaner teilte, entspannen. Es war auch super eingerichtet und ziemlich groß. Es gab ein traditionell japanisches und ein westlich eingerichtetes Zimmer.

Anschließend gabs noch Abendessen, das aus einem chinesischen Buffet bestand. War auch wieder lecker.

Nach dem Abendessen gab es dann noch eine große Veranstaltung. Alle Leute fanden sich in einem großen Versammlungszimmer ein, und es wurden die Dozenten und die Tutoeren noch einmal vorgestellt. Doch dabei blieb es nicht. Alle Austauschstudenten (also wir zehn) mussten uns auch vor gesammelten Haus auf japanisch vorstellen. Das war lustig 🙂 Das kam mir zwar im ersten Augenblick zwar überflüssig vor, allerdings war das sozusagen unsere Aufnahmezeremonie in die Studentenreihen. Denn von da an gehörten wir mit dazu, und in den nächsten Tagen fanden wir Anschluss zu den Japanern. Naja, zumindest die meisten von uns.

Das war auch nicht das letzte Mal, dass wir uns vor Hunderten vorstellen mussten, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran, und man fühlt sich dann auch als was besonderes ^^

Nach dem offizellen Teil kam dann der feierliche Teil. Es waren Spiel und Spaß angekündigt, aber mir wurde erst zu diesem Zeitpunkt bewusst, was Japaner darunter verstehen… Laute Musik und Spiele, wie auf einem Kindergeburtstag… Ich fands ganz witzig, allerdings konnte ich nicht alles verstehen, was die Tutoren so alles erzählten, vor allem, was so Spielregeln angeht. Nicht, weil ich sie nicht verstehen konnte, sondern weil die Musik viel zu laut war…

Trotzdem saßen wir doch so ein bisschen wie Aussätzige in der Menge drin, da sich die japanischen Kinder nicht an uns rantrauten.

Gegen 22 Uhr ging auch dieser Teil der Veranstaltung zu Ende, und wir freuten uns schon darauf, die hoteleigenen heißen Quellen aufzusuchen. Allerdings wurde uns dann gesagt, dass wir uns in einer halben Stunde in einem der Hotlezimmer einfinden sollten. Im Endeffekt war das dann eine Art Nomikai (Treffen, um sich zu betrinken), nur dass es keinen Alkohol gab. Aber das war egal, da ich endlich die Gelegenheiten hatte, mich mit den anderen Austauschstudenten zu unterhalten, und auch die für uns zuständigen Tutorinnen kennen zu lernen.

Moto, Stefan und Izabela

Li und Ken

Kan, Ma und Motoyo

Diese Versammlung, bei der ich zum ersten Mal für längere Zeit japanisch reden konnte, haben wir dann erst gegen 24 Uhr aufgelöst. Und da wir aber noch unbeingt in die heißen Quellen steigen wollten, wir aber am nächsten Tag keine Zeit mehr dafür hätten, sind wir zu dritt, Moto, Stefan und ich, für ein Mitternachtsbad aufgebrochen. Das war super! Ich hab mich danach noch drei Tage lang total entspannt gefühlt 🙂

Da wir erst gegen 2 Uhr wieder im Zimmer waren, und am nächsten Tag schon um 7 Uhr aufstehen mussten, haben wir nur etwa 4 Stunden Schlaf abbekommen, aber das war es wert 😉

Am nächsten Tag haben wir uns noch einmal klassenweise versammelt, und da unsere Gruppe nichts mehr zu tun hatte, haben wir noch japanische Kinderspiele gespielt ^^

Um 13 Uhr ging es dann wieder nach Hause, mit einem Zwischenstopp an einer Raststätte für das Mittagessen. Ich konnte aber wegen Schlafmangel nicht viel essen, aber auch deswegen, weil ich mich am Frühstücksbuffet am Morgen noch im Hotel etwas überfressen hatte…

Im Endeffekt war mein Eindruck des sogenannten „Orientierungcamps“, bis auf den Part, wo wir ins Onsen stiegen, nicht besonders gut, da ich nicht den Eindruck hatte, integriert zu sein, und erst in den darauf folgenden Tagen wurde mir klar, dass es doch viel besser war, als erhofft…

to be continued…

Kurzer Zwischenbeitrag

•10. April 2008 • 3 Kommentare

Ich bin nun wieder zurück aus dem Onsen-Hotel (der Ort unseres Orientierungs-Camps) gekommen. Allerdings war das so toll, dass ich heute Nacht nur knapp 4,5 Stunden Schlaf abbekommen habe (nur leider war der Konsum von Alkohol verboten, da 99% der Japaner noch minderjährig waren…). Nachdem wir heute auch erst gegen 16 Uhr an der Uni angekommen sind, war ich zu fertig, um noch einen Eintrag zu schreiben. Außerdem möchte ich noch kurz abwarten, bis mir Yumi, eine der „アドバイザー“ (Tutor), die ich dort kennengelernt habe, ihre Fotos noch schickt, da ich selber blöderweise nicht oft Gelegenheit hatte, Fotos zu machen.

Eine Sache möchte ich aber hier noch zeigen. Ein ganz tolles Exponat, dass ich in einem 100-yen-shop gesehen habe und unbedingt kaufen musste. Ich will auch gar nicht groß um den heißen Brei reden, denn man muss sich das selber auf der Zunge zergehen lassen. Viel Spaß und bis demnächst! Achja… mehr Pepp gibt’s vielleicht ab dem nächsten Mal. Pepp ist nämlich gerade ausverkauft 😛

Mein Stundenplan

•7. April 2008 • 1 Kommentar

Gestern haben wir uns um 15 Uhr in einem Vorlesungssaal versammelt, um zu erfahren, für welche Sprachkurse wir uns eignen, und damit man uns erklärt, wie wir uns den Stundenplan zusammenstellen sollen.

Im Endeffekt war ich etwas überrascht, weil man mich geeignet für alle Kurse hält. Ich habe also erstmal alle meine japanischen „Pflichtfächer“ in meinen Stundenplan eingebettet, der momentan folgendermaßen ausschaut:

Von Dienstag bis Freitag habe ich jeweils 2 Unterrichtseinheiten (je 1,5h) Sprachunterricht, und den Montag hätte ich theoretisch frei. Allerdings werde ich wohl versuchen mir am Montag 2 Unterrichtsstunden Chinesisch einzuschieben, und evtl. werde ich ab und zu am fortgeschrittenen Deutschunterricht teilnehmen, der immer Donnerstags in der ersten Stunde stattfindet, da Akashi-sensei uns herzlich eingeladen hat. Das ist dann auch ein guter Ort um ein paar Japaner kennen zu lernen, falls ich das bis zu dem Zeitpunkt nicht schon zur genüge getan habe. (Im Moment kenne ich erst zwei Japaner, Yuriko und Takashi, mit denen ich mich auch schon in meiner Freizeit getroffen habe.)

Wir haben zwar noch einige hundertseitige Vorlesungsverzeichnisse bekommen, die ich auch ein bisschen durchgeblättert habe, aber da sie komplett auf japanisch sind, und ich auch so schon genug Material zum Übersetzen habe, lass ich das erstmal. Vielleicht besuche ich im nächsten Semester ein paar Vorlesungen, wenn ich besser japanisch verstehen kann.

Am Mittwoch geht es dann noch in ein „Orientierungscamp“, wo man noch etwas mit den Dozenten reden kann, um sich die letzten Informationen für den Stundenplan zu besorgen. Aber ich denke, dass ich im Großen und Ganzen zufrieden bin, so wie der Stundenplan jetzt ausschaut.

Morgen fahr ich dann nochmal nach Tokio rein, um mich mit Freunden zu treffen. Evtl. hab ich dann wieder etwas Fotomaterial, das ich dann hier zur Schau stellen kann.